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Forenübersicht » Informationen » Informationen zur Pflege (Stand 2016) » Wann kommt die vollstationäre Pflege in Betracht

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Wann kommt die vollstationäre Pflege in Betracht
Administrator
19 Beiträge
Einstufung der Pflegebedürftigkeit
In diesem Fall wird eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst durchgeführt. Dabei wird neben der Einschätzung der Pflegestufe auch geprüft, ob häusliche oder teilstationäre Pflege möglich wäre oder die individuelle Situation eine vollstationäre Aufnahme erfordert. Bei der Begutachtung wird für die Pflegestufe auch der zeitliche Mindestaufwand der Pflege durch Laien zugrunde gelegt: Hier gilt für die Pflegestufe I ein Aufwand von mindestens 90 Minuten, für die Pflegestufe II von mindestens drei Stunden

In diesem Fall wird eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst durchgeführt. Dabei wird neben der Einschätzung der Pflegestufe auch geprüft, ob häusliche oder teilstationäre Pflege möglich wäre oder die individuelle Situation eine vollstationäre Aufnahme erfordert. Bei der Begutachtung wird für die Pflegestufe auch der zeitliche Mindestaufwand der Pflege durch Laien zugrunde gelegt: Hier gilt Mr die Pflegestufe I ein Aufwand von mindestens 90 Minuten, für die Pflegestufe II von mindestens drei Stunden und für die Pflegestufe III von mindestens fünf Stunden.

Die Kriterien für vollstationäre Pflegebedürftigkeit werden aber erst geprüft, nachdem überhaupt eine Pflegebedürftigkeit und der Grad der Pflegebedürftigkeit festgestellt wurden.

Die Pflegekasse übernimmt für die Pflege in einem Pflegeheim einen pauschalen monatlichen Betrag von bis zu €XXXX,—. In diesem sind die pflegebedingten Aufwendungen, die soziale Betreuung und die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege enthalten.

Dieser Pauschalbetrag darf aber 75 % des Gesamtbetrages aus Pflegesatz, Entgelt für Unterkunft und Verpflegung und gesondert berechenbare Investitionskosten nicht übersteigen. Mindestens 25 % bleiben dem Heimbewohner als Eigenanteil. Die Pflegekasse übernimmt nämlich z. B. nicht die Kosten für Verpflegung and Instandhaltung der Gebäude. Das sind Kosten, die dem Heimbewohner in jedem Falle, d. h. auch wenn
er zu Hause wohnen würde, entstehen. Mit dieser Prozentregelung von Pflegekasse zu Eigenanteil sichert der Gesetzgeber diesen Umstand ab. Der Eigenanteil kann jedoch ggf. vom Sozialhilfeträger übernommen werden, wenn der Pflegebedürftige nicht in der Lage ist, ihn selbst zu bezahlen.


Zitat
Vollstationäre Pflege kann insbesondere erforderlich sein bei:
Fehlen einer Pflegeperson,

fehlender Pflegebereitschaft möglicher Pflegepersonen,

drohender oder bereits eingetretener Überforderung der Pflegeperson(en), drohender oder bereits eingetretener Verwahrlosung der Pflegebedürftigen, Eigen- und Fremdgefährdungstendenzen des Pflegebedürftigen,

räumlichen Gegebenheiten im häuslichen Bereich, die keine häusliche Pflege ermöglichen und durch Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes nicht verbessert\r\nwerden können.



Pro versichertem Pflegebedürftigen dürfen die Pflegekassen im Jahr nicht mehr als € XXXX,— im Durchschnitt ausgeben (Hältefälle werden hier nicht eingerechnet). Dies muss die Pflegekasse zweimal im Jahr selbst überprüfen. Dies geschieht am 1. 1. und 1.7. Gegebenenfalls notwendige Anpassungen werden am jeweils folgenden 1. 5. und
1. 11. durch Leistungsbescheid umgesetzt. Auch im Bereich der vollstationären Pflege gibt es Sonderregelungen. Diese gelten
für Personen, die Entschädigungsleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz oder vergleichbaren Gesetzen, aus der gesetzlichen Unfallversicherung und aus öffentlichen Kassen gesetzlich geregelter Unfallversorgung beziehen. Derartige Leistungen gehen den Pflegeleistungen vor und werden
somit auf die Leistung angerechnet (siehe Seite 35).

Hilfe für Behinderte Menschen
Auch im Rahmen der Hilfe für behinderte Menschen ist manchmal vollstationäre Pflege notwendig. Bei Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen, in der die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft, die schulische Ausbildung oder die Erziehung behinderter Menschen im Vordergrund des Einrichtungszwecks stehen, beteiligt sich die Pflegekasse monatlich mit bis zu 10% am Heimentgelt.

Wenn im Rahmen verstärkter Förderung oder aus anderen Gründen ein Umzug des Behinderten in die vollstationäre Pflege notwendig wird, so bleibt die Pflegestufe erhalten, es sei denn, eine Höherstufung wird beantragt oder eine Wiederholungsbegutachtung erbringt eine Anderung des Status. Leistungen der häuslichen Pflege bleiben jedoch grundsätzlich für solche Zeiten möglich, in denen sich der Pflegebedürftige
zu Hause aufhält, z. B. an Feiertagen oder Wochenenden.\r\nWenn Sie hierzu Fragen haben, helfen die Mitarbeiter Ihrer Pflegekasse Ihnen gem welter.

Auch für Fälle der Hilfe für behinderte Menschen gibt es Sonderregelungen. Diese gelten für Personen, die Entschädigungsleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz oder vergleichbaren Gesetzen, aus der gesetzlichen Unfallversicherung und aus offentlichen Kassen gesetzlich geregelter Unfallversorgung beziehen. Derartige Leistungen gehen den Pflegeleistungen vor und werden somit auf die Leistung angerechnet .

Beitrag vom 16.08.2008 - 15:02
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